Transformation -
was ist das?

Die IST-Reihe rund um Verän­derungs-
­­­prozesse in Kirche und Gesellschaft

Kirchliche Startups

In der ZDF-Sendung "Sonntags" vom 9. Januar konnte Tobias Faix über kirchliche Startups sprechen.

Als praktisches Beispiel wurde die Jumpers-Arbeit in Kassel-Helleböhn vorgestellt.


Transformation: was ist das?

Immer häufiger begegnet es uns – das Thema Transformation: Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft sprechen von der "Großen Transformation" und Christ*innen diskutieren über die Transformation von Kirche und die Rolle der Kirche in der Großen Transformation.

Aber was heißt Transformation eigentlich? Und was hat es mit unserer Glaubenspraxis zu tun?

Auf dieser Internetseite wollen wir diesem hochaktuellen Thema nachgehen und uns zum einen mit den massiven gesellschaftlichen Umbrüchen beschäftigen und zum anderen fragen, welche Chancen und Herausforderungen sich  für Kirche und individuelle Glaubenspraxis ergeben. Die Grundlage dafür bildet die neue IST-Reihe: "Interdisziplinäre Studien zur Transformation".

Beitrag des Monats

"Teile und herrsche"

Thomas Kaufmanns jüngstes Buch „Die Druckmacher“ zeigt auf, was die Generation Luther sprachfähig machte // Von Tanja Kasischke

Die Reformation begann an der Druckerpresse. Wie der Hammerschlag dramaturgisch umgesetzt war, mit dem Martin Luther am Abend des 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen ans Portal der Wittenberger Schlosskirche heftete (falls er ihn selbst ausführte, woran gezweifelt werden darf), und wie viel Dichtung der Wahrheit sukzessiv beigemischt wurde, ist für den Ausgangspunkt des Geschehens irrelevant. Entscheidend war: Luthers Thesen wurden zweimal veröffentlicht; einmal am Kirchportal, das damals die Funktion eines Schwarzen Bretts hatte, ein weiteres Mal in der Druckmetropole Leipzig. „Nicht mehr der traditionelle institutionelle Ort des intellektuellen beziehungsweise wissenschaftlichen Konfliktaustrags, die Disputation, wurde gesucht, sondern der freie, räumlich entgrenzte Diskurs derer, die sich zu einer Meinungsäußerung über anspruchsvolle Thesen berufen fühlten“, schreibt der Göttinger Historiker Thomas Kaufmann. In seinem jüngsten Buch „Die Druckmacher“ rollt er die erste Medienrevolution auf, analysiert den Buchdruck als Erfolgsfaktor für die Generation Luther – und umgekehrt.

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Video des Monats

Wer kritisch und sensibel predigt, kann der Gottesdienst-Gemeinde neue Horizonte eröffnen. Und wer für die Zuhörenden umsetzt, was postkolonial-feministische Theologie erarbeitet hat, kann dazu beitragen, dass sich wirklich etwas verändert in Gemeinde und Gesellschaft. Deshalb wird es auf der Kanzel ernst: Schaffen wir es, die Ergebnisse diversitysensibler Theologie unter die Leute zu bringen? Und wie werden wir darauf vorbereitet?

PD. Dr. Sabrina Müller hat deutsche Homiletikseminare und die gängige Standardliteratur näher beleuchtet und dekonstruiert. Sie forscht am Zentrum für Kirchenentwicklung der Universität Zürich. Im Vortrag diskutiert sie, wie eine postkolonial-feministische Perspektive die Homiletik bereichern kann.


Buchbesprechung

In unregelmäßigen Abständen stellen wir hier Bücher vor, die wir spannend finden, die uns gepackt haben, und die im weitesten Sinne mit Transformation zu tun haben.

Diesmal: "Wegbegleiter in Krisenzeiten": Impulse von Martin Buber. Autor: Bernhard Ott

Vorgestellt von: Tobias Faix


Weiterführende Links

Die Reihe "Interdisziplinäre Studien zur Transformation" (IST) entsteht in Kooperation mit dem Neukirchener Verlag.

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Senden Sie uns eine WhatsApp: +49 (0)171 215 53 57

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