Transformation -
was ist das?

Die IST-Reihe rund um Verän­derungs-
­­­prozesse in Kirche und Gesellschaft

Kirchliche Startups

In der ZDF-Sendung "Sonntags" vom 9. Januar konnte Tobias Faix über kirchliche Startups sprechen.

Als praktisches Beispiel wurde die Jumpers-Arbeit in Kassel-Helleböhn vorgestellt.


Transformation: was ist das?

Immer häufiger begegnet es uns – das Thema Transformation: Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft sprechen von der "Großen Transformation" und Christ*innen diskutieren über die Transformation von Kirche und die Rolle der Kirche in der Großen Transformation.

Aber was heißt Transformation eigentlich? Und was hat es mit unserer Glaubenspraxis zu tun?

Auf dieser Internetseite wollen wir diesem hochaktuellen Thema nachgehen und uns zum einen mit den massiven gesellschaftlichen Umbrüchen beschäftigen und zum anderen fragen, welche Chancen und Herausforderungen sich  für Kirche und individuelle Glaubenspraxis ergeben. Die Grundlage dafür bildet die neue IST-Reihe: "Interdisziplinäre Studien zur Transformation".

Beitrag des Monats

"Gestaltungsansatz für eine sozial-ökologische Transformation in der christlichen Kinder- und Jugendarbeit"

Von Kristina Büchle

Vor kurzem habe ich mit einer Gruppe Kinder in der Nähe unseres Jugendhauses Müll an den Straßenrändern und Gebüschen eingesammelt. Ich dachte es wäre mehr Überzeugungsarbeit notwendig, aber die Kinder waren ganz begeistert bei der Sache. Nach einer Weile wurde ich nachdenklich. Neben diversen Plastikverpackungen waren es vor allem unzählige Zigarettenstummel und leere Alkoholflaschen, die die Kinder in ihre Müllsäcke packten. 8-jährige Kinder sammeln den Dreck ein, den offensichtlich Erwachsene in der Welt hinterlassen haben. Für mich ein Sinnbild für die Situation, in der Kinder und Jugendliche heute aufwachsen. Sie werden in einer Welt groß, die kontinuierlich an ihre Grenzen stößt – planetar (z.B. Erderwärmung oder Übersäuerung der Meere) wie auch sozial/ politisch (z.B. Kriege oder Armut). Verursacht haben das nicht sie selbst, sondern die Generationen vor ihnen. Die jungen Menschen stehen nun vor der Aufgabe ihr Leben mit diesen Gegebenheiten zu gestalten. In Jugendstudien (z.B. in der Shell-Jugendstudie) wird ersichtlich, dass Angst um die Zukunft und das Klima aktuell zu den größten Sorgen der jungen Generation gehören. Trotzdem oder gerade deshalb sind viele bereit sich einzusetzen. Sie demonstrieren, sie werden selbst aktiv - und zugleich sind sie damit unsicher und überfordert. Zurecht.

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Video des Monats

Wer kritisch und sensibel predigt, kann der Gottesdienst-Gemeinde neue Horizonte eröffnen. Und wer für die Zuhörenden umsetzt, was postkolonial-feministische Theologie erarbeitet hat, kann dazu beitragen, dass sich wirklich etwas verändert in Gemeinde und Gesellschaft. Deshalb wird es auf der Kanzel ernst: Schaffen wir es, die Ergebnisse diversitysensibler Theologie unter die Leute zu bringen? Und wie werden wir darauf vorbereitet?

PD. Dr. Sabrina Müller hat deutsche Homiletikseminare und die gängige Standardliteratur näher beleuchtet und dekonstruiert. Sie forscht am Zentrum für Kirchenentwicklung der Universität Zürich. Im Vortrag diskutiert sie, wie eine postkolonial-feministische Perspektive die Homiletik bereichern kann.


Buchbesprechung

In unregelmäßigen Abständen stellen wir hier Bücher vor, die wir spannend finden, die uns gepackt haben, und die im weitesten Sinne mit Transformation zu tun haben.

Diesmal: "Wegbegleiter in Krisenzeiten": Impulse von Martin Buber. Autor: Bernhard Ott

Vorgestellt von: Tobias Faix


Weiterführende Links

Die Reihe "Interdisziplinäre Studien zur Transformation" (IST) entsteht in Kooperation mit dem Neukirchener Verlag.

Sie haben Fragen zum Studium?
Senden Sie uns eine WhatsApp: +49 (0)171 215 53 57

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